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München - Zu Gast in der bayerischen metropole!

Als Expertin für unsere München-Klassenfahrten ist es mir ein großes Anliegen, die bayerische Metropole regelmäßig zu bereisen, um Neues zu erkunden, Bekanntes zu prüfen, mein Wissen zu intensivieren und Möglichkeiten zu finden, die nächste Klassenfahrt noch erlebnisreicher zu gestalten. So verbrachte ich mich Mitte Mai 2019 erneut zwei intensive Tage in der Weltstadt mit Herz. Nachdem ich München im Herbst und Winter kenne, boten sich mir nun noch einmal ganz neue Perspektiven in herrlicher vorsommerlicher Sonne.

Donnerstagsmorgens startete ich mit dem FlixBus günstig und komfortabel in Richtung Süden. Diese Art der Anreise empfinde ich stets als sehr stressfrei – der Service an Bord der modernen Busse ist überzeugend. Saubere Toiletten, die Möglichkeit, Snacks und Getränke zu erwerben, nette Fahrer, kostenfreies WLAN und Steckdosen sowie Smartphone-Ladebuchsen in jeder Sitzreihe – so kann man sorglos reisen.

Am frühen Nachmittag erreichte ich mein Ziel und machte mich auf den Weg zum Deutschen Museum. Was hier erschaffen wurde, ist unheimlich umfangreich, anschaulich und erfüllt einen hohen Bildungsanspruch. Technik und Wissenschaft werden auf ganz besondere Weise präsentiert. Mich erwarteten riesige Hallen mit imposanten Exponaten, Mitmach-Stationen und Vorführungen, die den manchmal trockenen Lehrplan im Schulalltag auf grandiose Weise erlebbar machen. So nahm ich z. B. teil an einer imposanten Präsentation der Starkstromanlagen des Museums. Laute Knalls, markerschütternde Blitze und interessante Erläuterungen der Mitarbeiter weckten bei mir unentdeckte Interessen.

Noch immer beeindruckt vom Deutschen Museum nahm ich die S-Bahn Richtung a&o Hostel München Hackerbrücke, in welchem ich meine erste Nacht verbringen sollte. Das Hostel bietet eine einfache, aber günstige Unterkunft für einen München-Trip. Es zeichnet sich vor allem durch seine zentrale und verkehrsgünstige Lage aus. Den Tag beendete ich mit einer kleinen Stadtrundfahrt, um noch ein paar neue Ecken und Seiten der Stadt kennenzulernen. Das Schloss Nymphenburg, die BMW Welt, das Olympiadorf, München-Schwabing und die Altstadt waren einige der Stationen. In einem typisch bayerischen Wirtshaus gab es dann noch ein zünftiges Abendessen – so tauchte ich innerhalb kürzester Zeit ein ins gesellige und entspannte bayerische Lebensgefühl.

Der nächste Morgen startete zeitig, denn es standen für mich fünf Jugendunterkünfte zur Besichtigung auf dem Plan. Bei strahlend blauem Himmel startete ich meine Tour im nagelneuen H2 Hotel München Olympiapark. Beim Verlassen der U-Bahn-Station direkt vor dem Hotel fiel mir auf: Hier ist es grün! Umso strahlender erschien das nagelneue Gebäude.  „Hier sollen Schulklassen unterkommen?!“. Ich wurde sehr freundlich in Empfang genommen und JA! Hier kommen tatsächlich Schulklassen unter! Ich verliebte mich sofort in das stimmige und stilvolle Erscheinungsbild der Rezeption und Lobby. Dieses positive Gefühl zog sich auch durch die weitere Besichtigung. Man zeigte mir u.a. ein Mehrbettzimmer im 20. Stock – eine herrliche Aussicht: grün, sonnig, weitläufig mit Blick auf das Olympiagelände. Bei klarem Wetter soll man hier sogar die Alpen sehen können. Ich zückte mein Handy und musste ein Bild machen. Die Zimmer verfügen über einen überdurchschnittlichen Standard, bieten viel Platz. Für mich einfach ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Als nächstes führte mich meine Tour in das ebenfalls neue MEININGER Hotel München Olympiapark. Auch dieses ist mit dem ÖPNV super zu erreichen. Ich war sofort angetan vom modernen und hippen Design des Hauses. Die Zimmer sind toll – groß und hochwertig, tolle Farben. Die Unterkunft ist im urbanen Stil errichtet und wirkt damit jung, lebendig und verfügt gleichzeitig über einen komfortablen Hotelcharakter. Dabei bietet sie eine trendige Bar mit Tischkicker, Gesellschaftsspielen und viel Aufenthaltsmöglichkeiten, so dass den Jugendlichen genügend Raum außerhalb der Zimmer geboten wird. Auch bei diesem Zuwachs machte sich große Begeisterung bei mir breit – hier ist eine super Unterkunft entstanden.

Die MEININGER-Gruppe hat in München noch ein weiteres Hotel, welches sich ebenfalls super für Klassenfahrten eignet. Das MEININGER Hotel München City Center besticht vor allem durch eine ausgezeichnete Lage und sehr kompetentes und freundliches Personal. Hier wusste ich sofort: man ist perfekt auf die Bedürfnisse von Schulgruppen eingestellt und kümmert sich sehr individuell. Daumen hoch! Die Ausstattung ist zudem auch hier überdurchschnittlich – trotzdem versprüht das Haus eine gewisse Hostelatmosphäre. Von dieser Mischung sehr angetan, weiß ich, dass unsere Schulklassen hier einen sorgenfreien Aufenthalt erwarten können.

Wer besonders nah am Stadtzentrum unterkommen möchte, der wählt das Smart Stay Hostel Munich City, welches sich ebenfalls meinem prüfenden Blicken unterziehen musste. Das Hostel ist einfach, aber dennoch modern eingerichtet. Hier kommen sowohl Jugendgruppen als auch Backpacker unter. Was mich gleich verblüffte: die Mehrbettzimmer sind wirklich sehr groß und bieten somit viel Platz, sich zu entfalten.

Als letztes erwartete mich das H2 Hotel München Messe, welches auch die Unterkunft für meine zweite Übernachtung darstellte. Das Hotel ist sehr durchdacht eingerichtet und bietet eine ideale Grundlage für Geschäftsreisende und Messebesucher. Für Schulklassen ist die Ausstattung überdurchschnittlich – außerhalb der Messezeiten sind hier aber oftmals extrem schülerfreundliche Preise möglich. Die Unterbringung erfolgt in 3-4-Bettzimmern. Wer eine Unterkunft außerhalb des Zentrums mit guter Anbindung und solidem Hotelcharakter wünscht, der findet in München für die Klassenfahrt kaum etwas Besseres. 

So ließ ich alle besichtigten Hostels und Hotels auf mich wirken und zog ein sehr positives Fazit: Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die beiden Neuzugänge (H2 Hotel Olympiapark und MEININGER Olympiapark) begeisterten mich stark. Die bewährten Unterkünfte überzeugten mich erneut. Auch wenn München allgemein als hochpreisig gilt: hier kann man als Schulklasse doch relativ preisgünstig und zu guter Qualität übernachten.

Einen entzückenden Abschluss des Tages verschaffte mir ein Besuch im WERK7 im Münchner Werksviertel. Dort läuft derzeit  „Die fabelhafte Welt der Amélie – DAS MUSICAL“. Das ehemalige Kartoffellager wurde aufwendig zu einem Musicaltheater umgebaut und ist für mich aufgrund der überschaubaren Größe eine der persönlichsten und atmosphärischsten Theaterbühnen. Die liebenswerte Geschichte der Pariser Kellnerin Amélie zog mich durch eine überzeugende Inszenierung, tolle Schauspieler und bekannte Melodien in ihren Bann. Mit einem Ohrwurm im Kopf machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.

Die Eisbachwelle in MünchenBestens gefüllt waren sie schon fast wieder vorbei – diese zwei tollen und aufschlussreichen Tage in München. Nach einer erstklassigen Übernachtung hatte ich noch etwas Zeit, ehe mich der FlixBus zurück bringen sollte. Bei bestem Wetter begab ich mich daher in die Altstadt um unsere EVR Team Challenge zu testen. Die interaktive Stadtrallye startete ich mittels der Smartphone App Actionbound am Stachus. Das GPS leitete mich von Ort zu Ort – immer wieder stellte mir die App interessante und skurille Fragen und Rätsel zur Stadt. Es galt Orte zu finden, Punkte zu sammeln und Beweisbilder zu schießen. Witziges Insiderwissen untermauerte die Tour. Nach ca. 2 Stunden erreichte ich den Zielpunkt und freute mich über ein ganz besonders Spektakel. Hier an der Eisbachwelle am Englischen Garten kann man Surfern beim Wellenreiten zuschauen. Was für ein Abschluss!

Das war nicht mein erster Ausflug nach München – aber mit Sicherheit einer der motivierendsten und erlebnisreichsten. Die vielen neuen positiven Eindrücke versicherten mir: München steht anderen Städten wie Hamburg oder Berlin in nichts nach! Als Ziel für Klassenfahrten hat die bayerische Metropole sicher noch eine vielversprechende Zukunft!

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