Reisesuche öffnen
 
 
Anreiseart
Unterkunftsart
Verpflegung

Deutsche Geschichte auf Klassenfahrt in Berlin 2021

In keiner anderen deutschen Stadt lassen sich die Meilensteine unserer Geschichte so gut verdeutlichen wie im ehemals geteilten Berlin. Unsere Hauptstadt ist nicht nur aktuelles Zentrum der deutschen Politik, sondern beherbergt auch zahlreiche außerschulische Lernorte zu den Bildungsthemen „Zweiter Weltkrieg und Holocaust“ sowie den Schwerpunkten „geteiltes Deutschland“, „Mauerfall“ und der damit verbundenen Umbruchzeit. Der Fall der Berliner Mauer ist mittlerweile über 30 Jahre her und so gehören unsere Schüler und Schülerinnen mittlerweile einer Generation an, für welche unüberwindbare Grenzen, Stacheldraht und entgegengesetzte politische Systeme längst Geschichte sind. Berlin ist ein ideales Reiseziel, um den Lehrplan mit Aspekten der NS-Vergangenheit und deutschen Nachkriegsgeschichte zu untermauern; die nächste Klassenfahrt durch hautnahe Begegnungen mit der deutsch-deutschen Geschichte und dem Leben in Ost und West zu ergänzen.

Gerne stellen wir Ihnen eine individuelle Klassenfahrt zum Schwerpunktthema Deutsche Geschichte zusammen und runden diese mit einigen lockeren Programmpunkten ab. Unzählige Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten unterstützen sehr fundiert dabei, die Erinnerungskultur während der Schulfahrt oder Studienreise zu fördern.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Ort der Information

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale deutsche Gedenkstätte für die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus.

Für unsere Schülergruppen ist eine dialogisch angelegte Führung möglich. Diese beginnt im oberirdisch gelegenen Stelenfeld und endet mit einer Einführung in die Ausstellung im Ort der Information. Diese dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas und die historischen Stätten der Verbrechen. Woran erinnert das Denkmal? Wem ist es gewidmet? Wie ist das Denkmal im Stadtraum verortet? Welche Diskussionen waren mit dem Entstehungsprozess verbunden und welche Bedeutung hat die Erinnerung an den Holocaust heute? Die Schüler setzen sich in der Führung mit diesen und anderen Fragen auseinander. Sie erkunden das Stelenfeld und werden ermutigt, das abstrakte Kunstwerk zu interpretieren und eine Position zum Erinnerungsort zu entwickeln. Der anschließende individuelle Besuch der Ausstellung bietet anhand konkreter Lebensgeschichten Einblicke in die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden in der Zeit von 1933 bis 1945.

Berliner Unterwelten e. V.

Unzählige Menschen passieren tagtäglich den U-Bahnhof Gesundbrunnen. Dabei ahnen Sie kaum, dass sich hinter einer unauffälligen grünen Tür geschichtsträchtige Anlagen verbergen. Hier entstanden in der Zeit des Zweiten Weltkriegs weitläufige Bunker und Luftschutzräume, teils im Bereich der U-Bahn. Diese blieben nach Kriegsende verschont und wurden 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. entdeckt. Noch heute kann man während einer Führung nachempfinden, wie beklemmend es dort unten gewesen sein muss – die surrenden Lüftungsanlagen und dröhnenden Bomber am Himmel stets im Ohr. Das „Berliner Unterwelten-Museum“ – ebenfalls hier untergebracht, vermittelt heute die Schwerpunkte Bombenkrieg und Luftschutz. Eine weitere Führung thematisiert die Spuren des Kalten Krieges im Untergrund. Im Westen Berlins wurden hierfür Schutzanlagen und Bunkerräume für einen möglichen atomaren Konflikt errichtet. Heute werden sie größtenteils als Parkgaragen, Lager und U-Bahnhöfe genutzt. Die Tour veranschaulicht die Angst und die Auswirkungen eines möglichen Atomkriegs. Ebenfalls gerne gebucht wird eine Tour durch den Fichtebunker. Dieses als Gasometer errichtete Bauwerk zeigt rund 130 Jahre Berliner Stadtgeschichte. Im Zuge eines „Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt“ wurde auf sechs Etagen ein sog. „Mutter-Kind-Bunker“ eingebaut. So bot er während der Bombennächte erst 6.500 Müttern und Kindern Schutz, später wurde er Zufluchtsort für bis zu 30.000 Menschen.

Das Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie

Das Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie wurde unmittelbar nach dem Bau der Mauer im Jahre 1962 direkt am legendären Grenzübergang Checkpoint Charlie, dem Brennpunkt des Kalten Krieges, als Initiative bürgerlichen Engagements eröffnet.

Die Dauerausstellung zeigt die Geschichte der wohl am strengsten bewachten Grenze der Welt. Die Schüler können Originalobjekte gelungener Fluchten von Fluchtautos zu Heißluftballons, von selbst gemachten Mini-U-Booten zu täuschend echten Surfboards betrachten. Zudem werden Werke von Künstlern präsentiert, die diese grausame Teilung in Ihrer Kunst verarbeiteten. Weiterhin werden die Geschichte des internationalen gewaltfreien Kampfes für Menschenrechte und die wichtiger Befreiungsbewegungen weltweit dokumentiert und dargestellt. Als Museum ist das Mauermuseum einmalig, da es nicht nur der Vergangenheit Tribut zollt, sondern auch die Gegenwart auf lebendige und sich ständig neu entfaltende Art zeigt. Dieser Bereich wird laufend aktualisiert. Das Museum bietet speziell auf Schulklassen abgestimmte Führungen, Zeitzeugengespräche, Referate und Diskussionen in mehreren Sprachen an.

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Ende der fünfziger Jahre mussten Häftlinge eines benachbarten Arbeitslagers des MfS einen Neubau mit über 200 Zellen und Vernehmerzimmern errichten. Der riesige Gefängniskomplex war Teil eines geheimen Sperrbezirks, den zu DDR­-Zeiten kein normaler Bürger betreten durfte. Festgehalten wurden hier vor allem Menschen, die versucht hatten zu fliehen oder auszureisen oder die wegen ihrer politischen Meinung verfolgt wurden. Statt mit physischer Gewalt wurde den Häftlingen nun mit psychologischen Methoden zugesetzt. Über den Ort ihrer Haft ließ man sie bewusst im Unklaren. Systematisch bekamen sie das Gefühl vermittelt, einem allmächtigen Staat ausgeliefert zu sein. Von der Außenwelt hermetisch abgeschnitten und von den Mitgefangenen meist streng isoliert, wurden sie durch gut ausgebildete Vernehmer oft monatelang verhört, um sie zu belastenden Aussagen zu bewegen. Erst die Friedliche Revolution, die im Herbst 1989 die SED­-Diktatur stürzte, führte zur Auflösung des Staatssicherheitsdienstes und seiner Gefängnisse.Nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik wurde das Gefängnis in Berlin-­Hohenschönhausen am 3. Oktober 1990 geschlossen. Ehemalige Häftlinge setzten sich dafür ein, an diesem Ort eine Gedenkstätte zu schaffen. Das einstige Stasi­Gefängnis wird jedes Jahr von mehr als 440.000 Menschen besucht; nahezu die Hälfte von ihnen sind Schüler. In der Regel werden sie von ehemaligen Häftlingen durch das Gelände geführt

DDR Museum

Lebendig, interaktiv und mitreißend präsentiert das DDR Museum die DDR in all ihren Facetten. Die Besucher werden dabei auf eine interaktive Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit mitgenommen: Platznehmen in der weltweit einzigartigen Trabi-Fahrsimulation, Lipsi tanzen, Stöbern in den Zimmern einer originalgetreu eingerichteten WBS 70-Plattenbauwohnung: Das Anfassen und Ausprobieren der Exponate ist ausdrücklich erwünscht. Das DDR Museum entwickelte sich seit seiner Eröffnung zu einem der meistbesuchten Museen Berlins.

Das Konzept »Geschichte zum Anfassen« bezieht sich nicht nur auf die Exponate, sondern auch auf die Ausstellungstechnik. Um die didaktischen Möglichkeiten einer Ausstellung voll auszuschöpfen, setzt das DDR Museum auf interaktive Multimedia-Anwendungen: Futuristische Technik wie der digitale Kleiderschrank, ein interaktiver Tisch, transparente Screens, diverse Multi-Touchscreen-Anwendungen… Eine Vielzahl an multimedialen Installationen sind exklusiv nur im DDR Museum zu erleben. Eine einzigartige Mischung aus Hands-on-Elementen, Vitrinen, Multimedia und haptischen Spielen begeistert Schüler wie Lehrer.

3 Tage Berlin

3 Tage ab 91 €
Checkpoint Charlie Berlin

4 Tage Berlin

4 Tage ab 115 €
Bundestag Berlin

5 Tage Berlin

5 Tage ab 138 €
Kanzleramt Berlin

5 Tage Berlin & Tropical Islands

5 Tage ab 189 €
Tropical Islands AMAZONIA

5 Tage Berlin Topseller

5 Tage ab 169 €
Brandenburger Tor Berlin
powered by Easytourist
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.Mehr InfosOk